Die Faustregel besagt, dass alle zehn Jahre die Hälfte des medizinischen Wissens als überholt gilt. Um auf dem Laufenden zu bleiben, müssen Ärzte standardisierte Behandlungsmethoden beherrschen und sich ständig weiterbilden. Doch wie schaffen Medizinstudierende den Einstieg in dieses schnelllebige System, dessen Beherrschung von so enormer Bedeutung ist? Im SkillsLab, das zum Dorothea-Erxleben-Lernzentrum gehört, werden die Grundlagen für den Einsatz in der Praxis gelegt.
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Wie altert das Herz? Lässt sich sein Alterungsprozess verlangsamen? Kardiologen der MLU gehen diesen Fragen in einer Studie über den Prozess der Herzalterung nach. Die Besonderheit der „Anti-CardAgeing Studie“ liegt in ihrem präventiven Ansatz: Die Mediziner arbeiten ausschließlich mit herzgesunden Probanden.
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Es ist die größte je geplante Gesundheitsstudie in Deutschland: In der „Nationalen Kohorte“ sollen 200.000 Teilnehmer untersucht werden. An bundesweit 18 Studienzentren laufen die Vorbereitungen zu dem Forschungsvorhaben zu Volkskrankheiten. Im aktuellen Unimagazin zum Thema Hochschulmedizin gibt Professor Dr. Andreas Stang, Direktor des Instituts für klinische Epidemiologie, über die Studie in Halle Auskunft.
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Karsten Malowitz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft. In seinen Seminaren hält er der guten alten Tafel die Treue. Im aktuellen Unimagazin scientia halensis erklärt er, warum.
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Nachmittags im Hörsaal: Der Dozent ist bei Folie Nummer 43 angelangt. Seit einer Stunde steht er vorm Laptop und referiert. Ein Drittel der Zuhörer scheint seinen Worten noch zu folgen. Der Rest blickt ins Smartphone oder ist anderweitig beschäftigt. Ein Schreckens-Szenario für jeden Didaktiker. Die klassische Vorlesung gilt als hoffnungslos überholt. Biologie-Professor Martin Lindner hat das alte Format deshalb radikal verändert. Scientia halensis hat seine „Vorlesung“ besucht.
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Der „WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie“ wurde Anfang Juni offiziell eröffnet. Er vereinigt die Fächer Agrarwissenschaften und Agrarökonomie, Biologie und Biochemie sowie die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Ohne Interdisziplinarität funktioniert das nicht. Wie findet sie statt?
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Mit einem etwas unsicheren Gefühl betrat die Lehramtsstudentin Marie-Therese Werner vor acht Semestern den Seminarraum des Instituts für Katholische Theologie an der Martin-Luther-Universität: „Ist es schlimm, dass ich auch noch Biologie studiere?“
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Wie Eliten in Bildungseinrichtungen entstehen und welche Bedeutung ihnen zukommt, wird derzeit am Zentrum für Schul- und Bildungsforschung erforscht. Mit seinen Studien hat das interdisziplinäre Zentrum inzwischen bundesweit Aufmerksamkeit erlangt. Wie gut die Zusammenarbeit zwischen Soziologen und Erziehungswissenschaftler gelingt, hänge letztlich von den konkreten Personen ab, meint Professor Georg Breidenstein, Geschäftsführender Direktor des Zentrums, im Interview.
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Die Themen des Zentrums Medizin-Ethik-Recht sind hochaktuell und oft brisant: Sie reichen von ritueller Beschneidung in Judentum und Islam bis zu Stammzellforschung und Sterbehilfe. Warum medizinsche Fragen heute auch die Expertise von Ethikern und Juristen erfordern, erläutert Dr. Kerstin Junghans.
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Hier lassen sich Fächergrenzen mit wenigen Schritten überwinden: Am Weinberg Campus sitzen Universität, Forschungsinstitute, Kliniken und Unternehmen verschiedener Disziplinen eng beieinander. Läuft deshalb auch die Zusammenarbeit besser?
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